Freitag, 23. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure

Montag, 5. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure
(durchgeführt von Julius Mielke, Loryn Fechner, Felix Tschierschke; Protokol von Julius Mielke)
Material:
3 Bechergläser, 1 Reagenzglas, 1 Reagenzglasständer und 1 Thermometer
Chemikalien:
Schwefelsäure, Wasser, Zucker, 1 rohes Ei und 1 kleines Stück Schinken
Montag, 5. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure

1.Versuch:
Bei diesem Versuch wird gezeigt, welche Temperaturen beim Mischen von konzentrierter Schwefelsäure mit Wasser entstehen können. Wir messen die Volumina von jeweils 50 ml Wasser und konzentrierte Schwefelsäure ab, so dass wir ein Verhältnis des Volumens der Schwefelsäure zu dem Volumen des Wassers von eins zu eins haben. Wir geben erst das Wasser in das Becherglas und dann die Säure hinzu, sonst ist die Reaktion der Säure mit dem Wasser so abrupt, dass es spritzt. Mit einem Temperaturfühler, der an dem Messgerät angeschlossen ist, kann man die Temperatur bis auf eine Dezimalstelle messen. Die Messung weist eine Steigerung auf über 100°C nach. Es ist eine exotherme Reaktion, in der Wärmeenergie frei wird.
Montag, 5. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure

2.Versuch:
Nachdem man Zucker (Saccharose), mit dem man die Eigenschaft des Wasserentzugs der Schwefelsäure zeigt, ca. 2 cm hoch in das 2. Becherglas gefüllt hat, gießt man die Schwefelsäure auf den Zucker, so dass der Zucker mit der Schwefelsäure vollkommen durchtränkt ist. Dann muss man warten, bis das Gemisch reagiert. Es wird heiß und dampft, der Zucker wird erst gelb und dann langsam schwarz. Daraus wächst ein poröses, so wie Bimsstein, hartes Gebilde. Es besteht aus Zuckerkohle, denn Schwefelsäure ist stark hygroskopisch und kann anderen Stoffen Wasser entziehen, auch wenn dieses gebunden ist.
Montag, 5. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure

3.Versuch:
Mit diesem Versuch, in dem man ein rohen Ei nimmt, sollen die hohen Temperaturen, die in der Reaktion von Schwefelsäure mit Wasser entstehen können, wie schon im ersten Versuch nachgewiesen, verdeutlicht werden. Man gibt konzentrierte Schwefelsäure und Wasser im Verhältnis 1:1 in ein Becherglas und dann gibt man das rohe Ei dazu. Man kann beobachten, dass das Ei hart wird, denn das Eiweiß denaturiert.
Montag, 5. Mai 2008
Versuche mit konz. Schwefelsäure

4. Versuch:
Bei diesem Versuch soll gezeigt werden, dass Schwefelsäure ätzend ist. Statt echter menschlicher Haut benutzt man ein Stück Schinken. Diesem Stück Schinken gibt man in ein Reagenzglas und gibt Schwefelsäure hinzu. Nach einer Weile fängt diese Lösung an sich blutrot zu färben und der Schinken wird aufgelöst. Das selbe wäre auch mit Muskelgewebe passiert, deshalb muss man beim Umgang mit Schwefelsäure immer vorsichtig sein! Sobald man einen Tropfen Schwefelsäure auf die Haut bekommt, sollte man sofort mit Wasser abspülen, um die Verätzung so gering wie möglich zu halten.