Dienstag, 6. Mai 2008

Materialien:
Bechergläser (mind. 100 ml), Waage, Tropf-Pipetten

Chemikalien:
Wasser, Phenolphthalein, Natriumcarbonat (Na2CO3), Eisen-III-chlorid (FeCl3), Ammoniumthiocyanat (NH4SCN), Kaliumhexacyanoferrat(II) (K4[Fe(CN)6])

Durchführung:

1) Lösung ansetzen

a) Fülle 5g Natriumcarbonat mit Hilfe von Wasser auf 100g auf und gebe anschließend 1-2 Teelöffel Natriumcarbonat dazu.
b) Fülle 10g Eisen-III-chlorid mit Hilfe von Wasser auf 20g auf.
c) Fülle 9g Ammoniumthiocyanat mit Hilfe von Wasser auf 30g auf.
d) Stelle eine Kaliumhexacyanoferrat(II)-Lösung her.

2) Vorbereitung der Bechergläser

a) Fülle 100ml Wasser in ein Becherglas und gebe anschließend 30 Tropfen Phenolphthalein dazu.
b) Gebe 20 Tropfen Natruimcarbonatlösung in ein Becherglas.
c) Gebe 6 Tropfen Eisen-III-chloridlösung in ein Becherglas.
d) Gebe 5 Tropfen Ammoniumthiocyanatlösung in ein Becherglas.
e) Gebe 6 Tropfen Kaliumhexacyanoferrat(II)Lösung in ein Becherglas.

3) Versuchsdurchführung
a) Wir geben den Inhalt von 2a in das Becherglas 2b.
(Wir geben die 100ml Wasser mit 30 Tropfen Phenolphthalein in das Becherglas mit 20 Tropfen Natriumcarbonatlösung.)

Dienstag, 6. Mai 2008

b) Wir geben den Inhalt von 3a in das Becherglas 2c.
(Wir geben die 100ml Wasser mit 30 Tropfen Phenolphthalein und 20 Tropfen Natriumcarbonat in das Becherglas mit 6 Tropfen Eisen-III-chloridlösung.)

Dienstag, 6. Mai 2008

c) Wir geben den Inhalt von 3b in das Becherglas 2d.
(Wir geben die 100ml Wasser mit 30 Tropfen Phenolphthalein, 20 Tropfen Natriumcarbonat und 6 Tropfen Eisen-III-chloridlösung in das Becherglas mit 5 Tropfen Ammoniumthiocyanatlösung.)

Dienstag, 6. Mai 2008

d) Wir geben den Inhalt von 3c in das Becherglas 2e.
(Wir geben die 100ml Wasser mit 30 Tropfen Phenolphthalein, 20 Tropfen Natriumcarbonat, 6 Tropfen Eisen-III-chloridlösung und 5 Tropfen Ammoniumthiocyanatlösung in das Becherglas mit 6 Tropfen Kaliumhexacyanidoferrat(II)Lösung.)

Dienstag, 6. Mai 2008

Vorführung vor Publikum:

Ganz wichtig ist es, die Bechergläser bei Beginn der Vorstellung so auf dem Experimentiertisch anzuordnen, dass die Flüssigkeiten in den Bechergläsern für die Zuschauer nicht sichtbar sind.
Es ist sinnvoll, nach jedem Schritt von 3) das neu befüllte Becherglas hoch zu halten, am besten vor einen weißen Hintergrund, damit die Zuschauer die Farben der jeweiligen Lösung gut erkennen können. Außerdem ist bei dem Schritt 3d) zu beachten, dass der Inhalt von 3c) langsam dazugegeben wird, und dass das Becherglas schon bei einer leichten Blaufärbung der Lösung dem Publikum gezeigt wird, da die Farbe schnell in schwarz umschlägt, wenn zuviel von 3c) dazugegeben wird.

Dienstag, 6. Mai 2008

Quelle:
H. W. Roesky, K. Möckel - Chemische Kabinettstücke; VCH

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