Dienstag, 6. Mai 2008
(durchgeführt von Felix Tschierschke, Michael Nguyen; Protokoll von Felix Tschierschke)
Geräte:
Erlmeyerkolben mit Stopfen, Mörser
Anmerkung: Größe des Erlmeyerkolbens variiert mit dem Volumen der drei Schichten. Diese sollten den Erlmeyerkolben nahezu komplett ausfüllen.
Chemikalien:
0,5 M Kupfersulfat-Lösung, Rizinusöl, Paraffinöl, einige Milliliter Sudanrot (C22H16N4O) zum Färben des Paraffinöls
Anmerkung : Die Volumina der beiden Öle können beliebig geändert werden, sollten aber im Verhältnis 1:1 vorliegen, da so jede Schicht klar zu erkennen ist und so auch der Effekt bei der Durchführung des Experimentes ein größerer ist.
Versuchsdurchführung:
Zuerst wird die 0,5 M Kupfersulfat-Lösung hergestellt. Dazu löst man 0,5 mol kristallwasserhaltiges Kupfersulfat (79,805g) in destilliertem Wasser und füllt dann auf 1 Liter auf. Da für dieses Experiment nur circa 250ml gebraucht werden, braucht man allerdings nur rund 19,951g Kupfersulfat auf 250ml mit destilliertem Wasser aufzufüllen. Da sich die Kristalle des Kupfersulfats nur langsam im Wasser lösen, empfiehlt es sich, die Kupfersulfatkristalle vorher mit einem Mörser zu zerkleinern. Nachdem nun die 0,5 M Lösung hergestellt wurde, wird diese in den Erlenmeyerkolben gegeben. Nun gibt man circa dieselbe Menge an Rizinusöl hinzu. Dieses hat eine gelbliche Farbe. Dieses Öl setzt sich auf der Kupfersulfat-Lösung ab. Anschließend gibt man zum Paraffinöl einige Tropfen Sudanrot, wodurch sich das Öl rot färbt. Auch hier gibt man nun in etwa dieselbe Menge in den Erlmeyerkolben. Jetzt verschließt man den Erlmeyerkolben mit einem Stopfen.
Dienstag, 6. Mai 2008

Wenn man den Erlmeyerkolben nun umdreht, dann fließt die Kupfersulfat-Lösung durch die beiden Öle und nach einiger Zeit liegen die drei Schichten wieder klar voneinander getrennt vor. Die Volumina der einzelnen Schichten können beliebig geändert werden.
Dienstag, 6. Mai 2008

Vorführung vor Publikum:
Da sich das Sudanrot mit der Zeit in beiden Ölen verteilt, sollte man diesen Versuch erst kurz vor der Präsentation zubereiten. So sind noch deutlich alle 3 Schichten zu sehen. Wenn man einen etwas älteren Versuchsansatz nimmt, sind meistens nur noch 2 Schichten zu unterscheiden.