Montag, 5. Mai 2008
Feuerwerk mit Eis

Geräte:

2 kleine Bechergläser, Spatel, feuerfeste Unterlage (z.B. Drahtnetz auf einem
Dreifuß ), kleiner Eiswürfel, Tiegelzange, Schutzbrille, (Mörser)

Chemikalien:

5g Zinkstaub
5g Ammoniumnitrat
1g Ammoniumchlorid
0,5g Bariumnitrat
(Salze, falls nötig, mörsern!)

Versuchsdurchführung:

Im Vorfeld des Versuchs werden 5g Zinkstaub in einem Becherglas abgewogen, in
einem anderen Becherglas zusammen 5g Ammoniumnitrat, 1g Ammoniumchlorid
und 0,5g Bariumnitrat. Danach vermischt man vorsichtig die Inhalte beider
Bechergläser mit einem Spatel auf einem Filterpapier unter Vermeidung großer
Drücke. Anschließend schichtet man das Gemisch auf einer feuerfesten Unterlage zu
einem Kegel auf. Bei der Vorführung wird ein kleines Stückchen Eis mit der
Tiegelzange auf den Kegel platziert. Augenblicke später entzündet der bis dahin schon
geschmolzene Teil des Eiswürfels die Reaktionsmischung, die mit leuchtender, grünlicher
Flamme abbrennt.

Anmerkungen:

Bei der Reaktion entstehen größere Mengen gasförmigen Ammoniaks, sodass dieser
Versuch besser im Abzug durchgeführt wird.
Um andere Flammenfärbungen zu bekommen, kann das sehr schwach färbende
Bariumnitrat auch gegen andere Alkali- oder Erdalkalinitrate ausgetauscht werden.
So sorgt Natriumnitrat für eine leuchtend gelbe Flamme, Calcium- und Strontiumnitrat
für rote Flammen. Generell ist jedoch darauf zu achten, dass die Nitrate, sowie die
Edukte nach Möglichkeit kein Kristallwasser enthalten.


Quelle:

H. W. Roesky, K. Möckel - Chemische Kabinettstücke; VCH

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